7 Mythen über Haarausfall

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Fabeltjes over haaruitvalÜber die Ursachen von Haarausfall hört man viele Mythen. Einige dieser Mythen machen oft den Anschein, nah an der Wahrheit zu liegen, während andere wiederum kompletter Unsinn sind. Wir haben für Sie 7 hartnäckige Märchen über Haarausfall gesammelt.

 

1. Eine Kopfbedeckung verlangsamt das Haarwachstum.

 

Als der Wehrdienst noch verpflichtend war, gaben viele Jungen und Männer den militärischen Kopfbedeckungen, wie Barretten oder Helmen, die Schuld an ihrem Haarausfall.

 

Das ist ein Mythos!

 

Die meisten Jungen befanden sich zu der Zeit in der Pubertät – Die Lebenszeit, in der die Hormone eine große Rolle spielten. Wie wir wissen sind Hormone der Übeltäter bei den meisten Formen des Haarausfalls.

 

2. Ein strammer Pferdeschwanz verursacht Haarausfall bei Frauen.

 

Straffe Frisuren, wie ein Pferdeschwanz, Extensions oder geflochtene Zöpfe können einen Haarverlust verursachen.

 

Das ist kein Mythos!

 

Wenn die Haare über längere Zeit zu stramm nach hinten gezogen werden, kann teilweise

Haarausfall entstehen, zum Beispiel an den Schläfen oder am Haaransatz.

 

3. Zuviel Haarewaschen bewirkt Haarausfall.

 

Wenn Sie nach dem Haarewaschen in den Abfluss der Dusche schauen und dort Haare sehen, denken Sie vielleicht: „Ich sollte mein Haar nicht so oft waschen, denn dadurch verliere ich ziemlich viele Haare“.

 

Dies ist ein Mythos!

 

Jeden Tag verlieren Sie durchschnittlich ungefähr 100 Haare. Das ist normal und kein Grund zur Sorge. Viele der Haare verlieren Sie sogar, ohne es zu merken; beim Waschen spülen Sie sie auch tatsächlich mit aus. Daher fallen Sie ihnen im Abfluss erst auf. Wenn Sie ihr Haar seltener waschen, beispielsweise nach fünf Tagen, werden also nur zurückgebliebene, lose Haare von vor fünf Tagen ausgespült. Wesentlich normaler Haarausfall, bei dem Sie sich keine unnötigen Sorgen machen brauchen.

 

4. Sport treiben begünstigt den Haarverlust.

 

Leibesübungen und Trainingseinheiten fördern Haarverlust.

 

Das ist ein Mythos!

 

Wenn diese Aussage wahr wäre, würden alle Fitnessstudios leer stehen. Das Gegenteil ist der Fall! Fitness sorgt für gesundes Haar.

 

5. Die Schlafposition hat Einfluss auf das Haarwachstum.

 

Es gibt Menschen, die denken, dass die Position, in der sie schlafen, Kahlköpfigkeit auslösen kann.

 

Das ist ein Mythos!

 

Auch wenn bei Säuglingen oft kahle Stellen am Hinterkopf auffallen, da sie nur auf dem Hinterkopf liegen, trifft das nicht auf Erwachsene zu. Egal, wie Sie schlafen – Ihr Haarwachstum wird nicht beeinflusst.

 

6. Die Anzahl der Haare auf dem Kopf kann vermehrt werden.

 

Haarwachstumsmittel und Haarwachstumstabletten lassen vermuten, dass sie Ihr Haar aufs Neue wachsen lassen.

 

Das ist ein Mythos!

 

Vergessen Sie das. Haarwachstumsmittel können Ihr Haar dicker und gesünder machen, es erzeugt allerdings keine neuen Haare. Selbst mit einer Haarimplantation können Sie ihre Haare nicht vermehren. Bei einer Haarimplantation werden die Haare lediglich anders verteilt, es kommen aber keine neuen Haare dazu. Der Haaranteil nach einer Haarimplantation ist sogar geringer, da 5-10% der Transplantate nicht greifen.

 

7. Rauchen macht kahl.

 

Menschen, die rauchen, werden eher kahl.

 

Das ist kein Mythos!

 

Nikotin sorgt dafür, dass die Blutzufuhr zu den Adern eingeschränkt wird und der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Zusammen kann dies Kahlheit verursachen.

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